Sonntag, 10. Mai 2015

Eine Erklärung für die Entscheidung warum ich ausgerechnet nach Köln ziehe

Guten Abend liebe Leserinnen und Leser,

Der Reisebericht von Köln verzögert sich noch ein wenig, weil ich erstmal das Bedürfnis habe näher zu erläutern warum ich ausgerechnet nach Köln ziehe. Die endgültige Entscheidung nach Köln zu ziehen habe ich am Abend des 31. Dezember des Jahres 2014 um fünf Minuten vor Mitternacht getroffen.Ich war schon länger am Überlegen woran es lag das ich mich in Kassel nicht wohlfühlte und an jenem Abend fiel es mir wie Schuppen von den Augen es waren die Erlebnisse die ich mit Kassel verbannt, dazu muss ich kurz ein wenig ausholen, das "Unheil" nahm im Sommer 2010 nach Beendigung der Schule sein Lauf. Ich hatte keine Ausbildung bekommen die mir auf Anhieb zusagte, so das ich eine Maßnahme der Bundesagentur für Arbeit besuchte, in der mir die Möglichkeit geben wurde zu sehen wo es hingeht. Nun denn nach einem halben Jahr wurde diese Maßnahme ohne Erfolg und mit hohem Seelischen Schaden abgebrochen,  ich stand vor den Scherben meines Lebens und wollte nur noch ganz weit weg von all dem Leid. Ich brauchte über ein halbes Jahr bis ich mich seelischen wieder stabilisiert hatte. Es folgte eine zweite Maßnahme der Bundesagentur für Arbeit, sie lief sehr gut und endete planmäßig  mit einem Überraschenden Ergebnis ich sollte im Sommer eine Ausbildung anfangen, in dem Betrieb in dem ich das Praktikum der Maßnahme absolviert hatte. Durch ein zähes und langwieriges Vergabe Verfahren, für einen Träger der eine Behinderten Ausbildung durchführt, war der Betrieb nicht mehr Bereit das Angebot zu garantieren, so dass ich mich nach einem anderen Betrieb umsehen musste. Ich machte dann Schluss letztendlich bei einem Discounter den praktischen Teil der Ausbildung, es war sehr anstrengend und ich war froh als ich nach zwei Jahren erfolgreich die Verkäufer Ausbildung abschloß. Anfang 2014 hatte ich Glück und bestand ein Online Test eines berühmten Deutschen Kaufhauses, es folgte ein Bewerbungsgespräch mit erfolgreichem Abschluss. Nun war wieder ein Jahr Job mäßig abgesichert. So nun aber zurück zum Thema: Man sieht an der Beschreibung meiner letzten 4 Jahre, dass es neben erfolgreichen Ereignissen auch negative Ereignisse gab, genau diese sind es die dazu geführt haben das ich mich entschlossen habe nach Köln zu ziehen, weil an alle kurz Besuche in Köln habe ich nur positive Erinnerungen. Nun kommen mir wieder die Experten mit den Sätzen wie: Davon laufen ist keine Lösung oder man muss sich der Vergangenheit stellen beziehungsweise der Klassiker das Leben ist kein Ponyhof. Alle diese Aussagen mögen für den oder die Leute die sich in diesen Sprüchen wieder finden stimmen, aber ich teile diese Ansicht nicht, sondern sage statt sich der Vergangenheit zu stellen oder sie zu verdrängen ist es auf Dauer mehr schädlich als gut für einen selber. Ist es mit negativen Erinnerungen nicht, wie mit zum Beispiel druckstellen an Erdbeeren die werden doch auch abgeschnitten und nicht dran gelassen. Von daher bin ich sehr froh darüber im Sommer ein Ort mit dem ich mehr negative Erfahrungen gemacht habe verlassen zu können und an einem Ort mit positiven Erfahrungen meinen Start in ein eigenes Leben zu Beginnen. Mit diesen schweren Zeilen, verabschiede ich mich und wünsche Ihnen und euch einen guten Start und viel Erfolg in der neuen Woche.

Kommentare:

  1. Manchmal ist es wirklich besser einen Schlußstrich zu ziehen und das negative "ab zu schneiden" und neu an zufangen.Ich finde es bewundernstwert,das du in so jungen Jahren solch eine Weitsicht hast.Ich glaube für mich wäre es auch besser gewesen,wenn ich negative Erfahrungen und Orte einfach weggeschnitten hätte aus meinem Leben.Ich wünsche dir,das Köln ein Ort wird an dem du endlich glücklich wirst und deinen Traum leben kannst.Ich werde dafür beten und schicke dir Gottes Segen.
    Liebe Grüße de Mama

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  2. Auch meinen Segen hast Du. Ich wünsche Dir, dass Deine Wünsche und träume in Köln in Erfüllung gehen.
    Papa

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  3. Hallo Sebastian
    Negatives macht Stark wenn man an sich arbeiten will und das Negative gar nicht erst in sich rein frisst.
    So dürfen wir mit Gottes Liebe unser Leben laufen und bekommen die Kraft aus unserem Leben ein Paradies zu schaffen. Entscheidungen fallen nicht immer leicht, aber wenn Gott spricht, so hat ER am letzten Tag vom Jahr zu dir gesprochen und du wirst sehen wenn du in der Liebe Gottes bleibst wird er dich tragen wo du denkst du siehst keinen weg mehr!
    In Jesu Liebe verbunden Bea

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